Letzten Montag kam ein Kunde in den Laden, der sich total nervös war. Sein altes Ticket-Abo war gerade abgelaufen, und er wollte nicht schon wieder zur Kundencenter-Schlange anstehen. Dabei hätte er sein Handy einfach nur zücken müssen. Mit der BVG-App, Apple Pay oder Google Pay zahlt man die Fahrkarte im Bus oder in der U-Bahn in Sekunden – fertig. Das Problem: Viele wissen gar nicht, dass das geht.
Hier im Friedrichshain ist das besonders praktisch. Du fährst ständig mit der U5 zum Ostbahnhof, steigst spontan in die Straßenbahn nach Prenzlauer Berg um oder nimmst den Bus raus zum RAW-Gelände. Da brauchst du Flexibilität. Und genau das bietet dir mobiles Bezahlen.
Was funktioniert denn überhaupt?
Die BVG akzeptiert mittlerweile mehrere Systeme. Das einfachste: Du nutzt Apple Pay oder Google Pay und hältst dein Handy ans Kartenlesegerät – genau wie an der Supermarktkasse. Das geht mit jedem modernen Smartphone, ob iPhone oder Android. Braucht man dafür eine App? Nein. Du musst nur sicherstellen, dass Apple Pay oder Google Pay auf deinem Gerät aktiviert ist und eine Zahlungsmethode hinterlegt ist.
Dann gibt's da noch die BVG-App selbst. Die ist etwas ausführlicher: Du kaufst dir darin dein Ticket oder Abo, und der QR-Code wird direkt beim Einstieg gescannt. Das funktioniert zuverlässig, aber ehrlich gesagt: Für Einzelfahrten ist das unnötig kompliziert. Da ist Apple oder Google Pay schneller.
Warum das Ganze überhaupt?
Klar, eine Plastikkarte geht auch. Aber denk mal: Du sitzt in der U5, hast deine Tasche im Rucksack verstaut, und brauchst plötzlich ein Ticket? Mit dem Handy bist du in fünf Sekunden bezahlt. Außerdem – und das merken wir hier im Laden immer wieder – sind diese kontaktlosen Zahlungen einfach hygienischer. Du fasst das Lesegerät nicht an, dein Handy auch nicht jeder.
Auch für Pendler lohnt sich das. Ein Kunde hier aus der Nähe kauft sich sein Monatsticket jetzt über die App. Damit spart er sich den Gang zur Verkehrskasse und kann sein Abo sogar flexibel pausieren, falls er mal im Homeoffice ist.
Was könnte schiefgehen?
Das Wichtigste: Dein Akku muss nicht komplett leer sein. Auch wenn dein Handy im Energiesparmodus läuft, funktioniert Apple Pay und Google Pay meist noch. Aber wenn der Akku wirklich bei 0 Prozent ist – nu ja, dann brauchst du einen Plan B. Deshalb: Immer eine physische Karte oder Kleingeld für den Notfall in der Hosentasche.
Und noch was: Nicht alle ältere Geräte unterstützen das. Wenn dein Handy älter als fünf, sechs Jahre ist, kann es sein, dass die NFC-Funktion fehlt. Kloar, irgendwann sind die Dinger auch durch. Falls du dir ein neues Gerät holst – wir haben hier im Shop eine gute Auswahl, und ich kann dir direkt zeigen, wie du Apple oder Google Pay einrichtest.
Und bei uns im Laden?
Wenn du Fragen zum Einrichten hast oder dein Handy nicht mitmacht, komm vorbei. Wir sind montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr hier an der Warschauer Straße 66, gleich in der Nähe vom Ostbahnhof. Oder ruf kurz an unter 030 27571367 – dann können Celina oder Alin dir schon sagen, ob es bei deinem Gerät funktioniert.
Am Ende ist es eine kleine Sache, aber sie macht den Alltag echt einfacher. Keine vergessenen Tickets, keine Warteschlangen, kein Stress. Nur du, dein Handy und die ganze Stadt Friedrichshain, die dir offensteht.