Es ist gerade kurz nach drei am Nachmittag. Draußen auf der Warschauer Straße rattert die Tram vorbei, ein paar Leute hetzen Richtung U-Bahn, und hier im Laden ist es gerade herrlich ruhig. Die perfekte Zeit, um mal über etwas zu schreiben, das mir fast täglich auf den Tresen flattert. Genauer gesagt: müde Akkus.
Ihr kennt das bestimmt. Ihr steht am Boxhagener Platz, wollt nur kurz ein Foto machen oder Musik anmachen, und zack – von dreißig Prozent springt die Anzeige auf Null und das Ding ist schwarz. Extrem nervig. Vor allem, wenn man noch auf dem RAW-Gelände verabredet ist oder rüber nach Kreuzberg will. Akkus altern nun mal. Das ist kein Geheimnis, sondern schlichte Chemie. Nach zwei, drei Jahren intensiver Nutzung machen die Zellen schlapp. Da hilft kein Jammern, da muss frischer Saft her.
Das YouTube-Tutorial und die bittere Realität
Im Internet sieht das immer kinderleicht aus. In fünf Minuten zum neuen Akku, versprechen die Videos. Man bestellt sich für ein paar Euro ein Set im Netz. Da ist dann ein winziger Schraubendreher dabei, ein Saugnapf und ein Plastikplektrum. Klingt nach einem netten Sonntags-Projekt in der WG-Küche in Friedrichshain.
Letzte Woche erst stand ein junger Typ bei uns im Laden. Er wohnt drüben in Lichtenberg, gar nicht weit weg. Auf unserem Tresen landete ein trauriger Haufen Einzelteile. Er hatte versucht, das Gehäuse seines Handys mit dem Föhn seiner Freundin zu erwärmen, um den Kleber zu lösen. Das Ende vom Lied? Das Display ist gerissen, das hauchdünne Flachbandkabel für den Touch-Sensor war durchtrennt und der alte Akku hatte eine dicke Beule, weil er mit einem Küchenmesser versucht hatte, ihn herauszuhebeln. Das ist brandgefährlich. Wenn so ein Lithium-Ionen-Akku beschädigt wird, kann er sich blitzschnell selbst entzünden. Und glaubt mir, den Rauch wollt ihr nicht in der Wohnung haben. Aus dem günstigen DIY-Projekt wurde am Ende eine teurere Reparatur, weil wir auch noch das Display austauschen mussten. Er hat es mit Humor genommen, aber wehgetan hat es dem Geldbeutel trotzdem.
Wann kann man es selbst wagen?
Versteht mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan davon, Dinge selbst zu reparieren. Wer noch ein uraltes Handy hat, bei dem man einfach die Rückschale aus Kunststoff abklippsen und den Akku ohne Werkzeug herausnehmen kann – macht das unbedingt! Das waren noch Zeiten. Aber heute? Die modernen Smartphones sind wahre Kunstwerke aus Glas und Aluminium. Alles ist verklebt, gepresst und verdammt eng verbaut.
Dazu kommt das Thema Wasserdichtigkeit. Sobald ihr das Gehäuse öffnet, ist die werkseitige Dichtung hinüber. Wir im Mobilfunkshop Berlin-Friedrichshain haben dafür spezielle Klebestreifen und Pressen, um das Gerät danach wieder ordentlich zu verschließen. Wenn ihr das auf dem Küchentisch macht, reicht oft schon der nächste Regenschauer auf dem Weg zum Ostbahnhof, und das Smartphone zieht Feuchtigkeit. Dann ist der Schaden richtig groß.
Warum wir euch das Gefummel gerne abnehmen
Wir machen das hier jeden Tag. Wir haben die passenden Hebelwerkzeuge, die richtige Hitzeplattform, um den Kleber präzise zu lösen, und vor allem: die nötige Geduld. Denn Geduld ist das Wichtigste bei modernen Reparaturen. Ein falscher Ruck, und ein winziges Kabel reißt ab, das man mit bloßem Auge kaum sieht.
Egal, ob ihr aus Prenzlauer Berg, Treptow, Alt-Stralau oder direkt aus der Nachbarschaft hier in Friedrichshain kommt – bringt das Sorgenkind einfach zu uns. Wir schauen uns das an und sagen euch ehrlich, ob sich der Tausch noch lohnt. Manchmal ist es nämlich gar nicht der Akku, sondern nur eine verdreckte Ladebuchse, die wir in fünf Minuten freipusten.
Kommt einfach mal bei uns im Mobilfunkshop Berlin-Friedrichshain in der Warschauer Str. 66 vorbei. Celina, Alin und ich sind von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr für euch da. Samstag und Sonntag haben wir geschlossen, da tanken wir selbst unsere Akkus auf. Ihr müsst dafür keinen Termin buchen. Wenn ihr vorab fragen wollt, ob wir den passenden Akku für euer Modell gerade da haben, ruft uns einfach kurz unter 030 27571367 an oder schreibt uns eine WhatsApp-Nachricht auf dieselbe Nummer. Ihr könnt uns natürlich auch eine E-Mail an shop-berlin3@safetonet-family-store.de schicken.
Spart euch den Frust mit den billigen Werkzeugsets aus dem Internet und dem Föhn in der Küche. Genießt lieber die freie Zeit am Boxi oder an der East Side Gallery und lasst uns das machen. Wir freuen uns auf euch!